Bereits zum achten Mal fand am 19. Oktober der ökumenische Kinogottesdienst „Haltestelle Leben“ im Cineplex Memmingen statt. In diesem Jahr wurden Ausschnitte aus dem Film „Bekas“ gezeigt. Der Film erzählt die Geschichte von zwei verwaisten Brüdern, die sich im Jahr 1991 vom Irak auf den Weg nach Amerika machen, um Superman in ihre Heimat zu holen.

Thematisch zogen sich durch den Gottdienst die drei Grundworte „Glaube“, „Liebe“, „Hoffnung“, denn die beiden Brüder werden auf ihrem Weg getragen von der Hoffnung auf ein besseres Leben, von der Liebe zueinander und letzendlich auch von ihrem Glauben. Anhand von passenden Bibelstellen, Impulsen und Gebeten wurde von den gestaltenden Jugendlichen und den beiden Zelebranten, Diakonin Marion Hanek vom Evangelischen Jugendwerk und Jugendseelsorger Tobias Wolf von der katholischen Jugendstelle, für jede der ausgewählten Filmszenen die Brücke zum Leben und Glauben der rund 100 Gottesdienstbesucher geschlagen. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Jugendchor St. Johann unter Leitung von Volker Zapp gestaltet.

Nach dem Gottesdienst waren die Besucher eingleladen, den gesamten Film zu schauen.

Die Vorbereitungen für den diesjährigen Kinogottesdienst liefen bereits seit Mai. Die 16 Jugendlichen des Vorbeitungsteams sichteten in dieser Zeit nicht nur eine Menge Filme, trafen schließlich eine Auswahl und organisierten eine Menge, sondern sie ließen sich vom Film ansprechen und setzten die im Film behandelten Themen zu ihrem Leben und ihrem Glauben in Beziehung, was letztendlich die Grundlage für die inhaltliche Gestaltung des Gottesdienstes bildete. Begleitet wurden das Vorbereitungsteam dabei von Hauptamtlichen des Evangelischen Jugendwerks, der Katholischen Jugendstelle und der Cityseelsorge.

Herzlicher Dank gilt auch dem Team vom Cineplex Memmingen für die große Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.